Verkehr.

Beim Leasing auf GAP-Falle achten

HUK-COBURG Unternehmenskommunikation 2 Min. Lesezeit
Wer ein Auto least, schaut oft zuerst auf Monatsrate, Laufzeit und Kilometer. Was dabei leicht unter den Tisch fällt: Kommt es zu einem Unfall mit Totalschaden oder wird der Wagen gestohlen, kann es finanziell unangenehm werden. Denn wenn man weniger erhält als die Restforderung aus der vorzeitigen Abrechnung des Leasingvertrags ausmacht, kann eine deutliche Differenz entstehen.

Genau diese Lücke deckt eine sogenannte GAP-Versicherung ab. Sie federt einen Betrag ab, der schnell in die Tausende gehen kann, und sorgt dafür, dass Leasingnehmerinnen und Leasingnehmer ihre offenen Verpflichtungen gegenüber dem Leasinggeber begleichen können, ohne selbst draufzuzahlen.

Greifbar macht das ein Beispiel: Ein zwei Jahre altes Leasingfahrzeug wird gestohlen und der Wiederbeschaffungswert beträgt 20.000 Euro. Die Restforderung beim Leasinggeber steht noch mit 24.000 Euro offen. Ohne zusätzlichen Schutz bleibt der Leasingnehmer auf den fehlenden 4.000 Euro sitzen.

Leasing mit finanzieller Sicherheit

Für Verbraucher heißt das: Eine kluge Leasingentscheidung hört nicht bei der Monatsrate auf, sondern schließt eine durchdachte Versicherung mit ein. Eine Vollkasko mit einem GAP-Baustein gehört dazu. Wo das geleaste Auto versichert wird, kann frei gewählt werden, wenn die Versicherung nicht gerade zwingend im Leasing-Komplettpaket enthalten ist. „Hier lohnt es sich Angebote einzuholen und zu vergleichen“, rät Michael Müller, Leiter Kraftfahrtabteilung bei der HUK-COBURG. Er ergänzt: „In unserer Autoversicherung Classic ist zum Beispiel die GAP-Deckung in der Kaskoversicherung eingeschlossen.“ Bei geleasten E-Autos sollte man zusätzlich vor allem darauf achten, dass Schäden am Akku des Fahrzeugs mitversichert sind.

Wer solche Aspekte von Anfang an mitdenkt, fährt sein Leasingfahrzeug mit finanzieller Sicherheit im Rücken.

Voll im Trend

Immer mehr Autofahrer entscheiden sich für Leasing: 2025 wurden 23 Prozent aller privaten Neuwagen geleast. Bei den privaten E-Autos waren es sogar 45 Prozent. (Quelle: DAT-Report 2026). Bei der HUK-COBURG hat sich die Bestandszahl geleaster PKW aller Antriebsarten in den letzten zehn Jahren mehr als verdreifacht.

(Die Bildrechte liegen bei dem Verfasser der Mitteilung.)
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