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Fußbodenheizung im Altbau nachrüsten: Wärme ohne Komplettsanierung

BauProTherm Floor GmbH 2 Min. Lesezeit
Dipl.-Ing. (FH) Dennis Höper, Geschäftsführer BauProTherm
Dipl.-Ing. (FH) Dennis Höper, Geschäftsführer BauProTherm
Wer in einem Bestandsgebäude wohnt, verbindet den Wunsch nach einer Fußbodenheizung oft mit einer aufwendigen Komplettsanierung. Dabei muss der komplette Bodenaufbau längst nicht mehr entfernt werden. Mit der Einfräsmethode lässt sich eine moderne Flächenheizung direkt in den vorhandenen Estrich integrieren, ohne dass Räume über Wochen unbenutzbar werden.


Bei diesem Verfahren werden schmale Kanäle in den bestehenden Estrich gefräst. In diese Kanäle werden die Heizrohre eingelegt und anschließend vergossen. Der Vorteil liegt auf der Hand: Die Aufbauhöhe bleibt nahezu unverändert, Türen und Übergänge müssen in der Regel nicht angepasst werden. Für Bewohner bedeutet das einen deutlich geringeren Eingriff in den Alltag als bei einem klassischen Neuaufbau.


Eine Fußbodenheizung arbeitet mit niedrigen Vorlauftemperaturen und verteilt die Wärme großflächig über den gesamten Raum. Das sorgt für ein gleichmäßiges Temperaturprofil, vermeidet kalte Ecken und schafft ein angenehmes Wohnklima. Gleichzeitig harmoniert dieses Prinzip besonders gut mit modernen Wärmeerzeugern, die ihre Effizienz bei niedrigen Temperaturen ausspielen.


Ob sich ein Gebäude für die Nachrüstung eignet, hängt von den baulichen Gegebenheiten ab. Estrichstärke, Bodenaufbau und die vorhandene Heiztechnik spielen dabei eine Rolle. In einer fachlichen Erstberatung lässt sich schnell klären, welches System zum jeweiligen Objekt passt und mit welchem Aufwand zu rechnen ist.


Die Nachrüstung einer Fußbodenheizung ist damit für weit mehr Gebäude eine Option, als viele Eigentümer vermuten. Wer eine Sanierung ohnehin plant, sollte das Thema Flächenheizung frühzeitig mitdenken, um spätere Kompromisse zu vermeiden.

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