Wer den Spitzensteuersatz zahlt, gibt einen erheblichen Teil jedes zusätzlichen Euros an den Staat ab. 2026 greift der Satz von 42 Prozent bei Ledigen bereits ab einem zu versteuernden Einkommen von 69.879 Euro, ab 277.826 Euro sind es 45 Prozent. Frank Finanzplanung zeigt, wie sich ein Teil dieser Steuerlast zielgerichtet in Vermögen umlenken lässt.
Das Prinzip beruht auf Abschreibungen und Steuerstundung. Investitionen in bestimmte Sachwerte mindern den steuerpflichtigen Gewinn, die dadurch freigesetzte Liquidität fließt in einen realen Vermögenswert. Statt reiner Steuerzahlung entsteht Eigenkapital in einem Sachwert.
Besonders wirksam sind dabei zwei Wege:
• Photovoltaik (gewerblich): Investitionsabzugsbetrag von bis zu 50 Prozent, Sonderabschreibung von bis zu 40 Prozent sowie befristet die degressive Abschreibung.
• Immobilien: Gebäudeabschreibung, Finanzierung als Hebel und langfristiger Substanzwert.
Wichtig bleibt eine ehrliche Einordnung: Viele Effekte sind eine Steuerstundung, keine dauerhafte Ersparnis. Das Investment muss wirtschaftlich tragfähig sein und darf nicht allein der Steuerersparnis dienen.
"Das beste Investment ist eine Investition, die sich auch ohne Steuervorteil rechnet."
Jonas Frank
Für Gutverdiener und Spitzenverdiener mit hoher, planbarer Steuerlast kann die Kombination aus Steueroptimierung und Sachwertinvestment daher ein wirkungsvoller Baustein im Vermögensaufbau sein.
Steuern in Vermögen umwandeln: Wie Gutverdiener 2026 ihre Steuerlast senken