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Osmoseverfahren in der modernen Gebäudereinigung

• Vebego Facility Services B.V. & Co. KG • 2 Min. Lesezeit
Osmoseverfahren in der modernen Gebäudereinigung
Osmoseverfahren in der modernen Gebäudereinigung
Der Facility-Services-Anbieter Vebego setzt das Osmoseverfahren neben der klassischen Glas- und Fassadenreinigung auch in der Unterhalts- und Reinraumreinigung ein. Durch die Nutzung von entmineralisiertem Wasser lassen sich in großen Bürokomplexen sowie in Forschungseinrichtungen hohe Hygienestandards und Materialschonung miteinander verbinden. Vebego integriert die Methode gezielt in die tägliche Unterhaltsreinigung sowie in die hochsensible Reinraumreinigung. Das bei der Wasseraufbereitung anfallende mineralhaltige Wasser kann für die Bewässerung und Pflege geeigneter Grünanlagen weiterverwendet werden.

Bei dem Verfahren wird dem Wasser während der Aufbereitung sämtliche Mineralik entzogen. Auf Oberflächen entwickelt dieses Reinstwasser den physikalischen Effekt, Schmutzpartikel stark anzuziehen und zu binden. In der täglichen Unterhaltsreinigung von Hartböden wie Feinsteinzeug oder Terrakotta kann Vebego dadurch vollständig auf chemische Reinigungsmittel verzichten. Weil keine Tensidrückstände auf dem Boden verbleiben, behält das Material seine natürliche Rutschhemmung und seine ursprüngliche Optik. Zudem verschmutzen die gereinigten Flächen im Alltag langsamer.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt in der mikrobiologischen Hygiene. Die Anlagen zur Umkehrosmose arbeiten mit sehr feinen Membranen, die im Filterprozess auch Viren und Bakterien weitestgehend zurückhalten. Das erzeugte Wasser ist nahezu keimfrei. Vebego nutzt diese Eigenschaft für die Reinraumreinigung in der Pharmazie- und Halbleiterindustrie. In diesen Produktions- und Forschungsumgebungen gelten strenge Vorgaben an die Kontaminationskontrolle, da bereits kleinste mikrobielle Verunreinigungen erhebliche Schäden verursachen können.

„Viele Gebäudebetreiber kennen das Osmoseverfahren primär von der streifenfreien Reinigung großer Glasfassaden. In der Praxis bietet das entmineralisierte Wasser jedoch vor allem auf stark beanspruchten Hartböden und in sensiblen Reinräumen entscheidende Vorteile, weil wir dort ohne chemische Reinigungsmittel auskommen und mit nahezu keimfreiem Wasser arbeiten können“, erklärt Jörg Tobollik, Chief Operating Officer bei Vebego in Deutschland. „Gleichzeitig bietet das bei der Filterung entstehende mineralhaltige Wasser die Möglichkeit, es direkt einem neuen Nutzen auf dem Gelände zuzuführen.“

Dieses Vorgehen ist ein Beispiel für Kreislaufwirtschaft innerhalb bewirtschafteter Liegenschaften. Bei der Herstellung von Osmosewasser fällt technisch bedingt Abwasser an, in dem die herausgefilterten Stoffe gebunden sind. Wegen seines hohen Mineraliengehalts eignet sich dieses Wasser als natürlicher Pflanzendünger. Vebego wendet diese Kombination aus Gebäudereinigung und Grünpflege auch in Metropolen wie Frankfurt am Main und München an, da die dortigen Bürokomplexe und Forschungsstandorte neben großen Glasflächen oft über weitläufige Außen- und Grünanlagen verfügen.

(Bildquelle: @vebego)
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