Neunkhausen, 13. Oktober 2026 – Mitten in den Weinbergen, mit Blick auf den Rhein: Für die Bauleute des Fingerhut-Hauses „Belvido“ bot ihr Grundstück eine außergewöhnliche Lage, stellte aber auch besondere Anforderungen an die Planung. Entstanden ist ein individuell konzipiertes Fertighaus mit rund 245 m² Wohnfläche auf drei Ebenen. Die Hanglage wurde gezielt in die Architektur einbezogen: Das Untergeschoss dient als Eingangsebene und bietet zusätzlichen Wohnraum, während sich der großzügige Wohn- und Essbereich im Erdgeschoss zur Rheinseite öffnet. Ein Aufzug verbindet sämtliche Etagen und sorgt für Komfort – auch mit Blick auf die kommenden Lebensjahre.
„Bei einem Hanggrundstück haben wir eine besondere Herausforderung. Der Grundriss lässt sich natürlich nicht unabhängig von der Topografie entwickeln. Es kommt darauf an, wie das Gebäude auf dem Grundstück positioniert wird, wo die Zugänge liegen und wie die einzelnen Ebenen miteinander verbunden werden. Bei ‚Belvido‘ haben wir diese Anforderungen von Anfang an in die Planung einbezogen. Wir haben uns die Hanglage gezielt für das Wohnkonzept zunutze gemacht“, erklärt Holger Linke, geschäftsführender Gesellschafter der Fingerhut Haus GmbH.
Vom Untergeschoss bis unters Dach: Jede Ebene erfüllt ihre Funktion
Die Bauleute, ein Ehepaar im Ruhestand, legten besonderen Wert auf eine offene Raumgestaltung, den freien Blick auf den Rhein und eine komfortable Verbindung der drei Wohnebenen.
Anders als bei vielen klassischen Einfamilienhäusern befindet sich der Hauseingang von „Belvido“ im Untergeschoss. Die Hanglage ermöglicht es, diese Ebene direkt von der Straßenseite aus zu erschließen. Neben der Garage sowie Hauswirtschafts-, Technik- und Abstellflächen bietet das Untergeschoss zusätzliche Wohnräume. Dazu gehören ein Schlafzimmer, ein Duschbad sowie ein kombinierter Küchen- und Wohnbereich.
Damit eröffnet das Untergeschoss zusätzliche Nutzungsmöglichkeiten, beispielsweise für Gäste oder als separater Rückzugsbereich. Ein zentral angeordneter Aufzug verbindet diese Ebene mit dem Erd- und Dachgeschoss. Ergänzend steht ein Treppenhaus zur Verfügung.
„Wer ein Haus für viele Jahre plant, sollte auch daran denken, dass sich die Anforderungen an das Wohnen verändern können. Ein Aufzug erleichtert den Alltag und schafft die Möglichkeit, alle drei Ebenen langfristig komfortabel zu nutzen. Entscheidend ist, solche Wünsche frühzeitig zu berücksichtigen, damit sich die Erschließung sinnvoll in den Grundriss einfügt“, sagt Holger Linke.
Große Fensterfront und Glasgeländer geben den Blick auf den Rhein frei
Das Erdgeschoss bildet mit rund 114 m² Wohnfläche den Mittelpunkt des Hauses. Hier prägt ein offener Wohn- und Essbereich mit knapp 44 m² das Raumkonzept. Großzügige Fensterflächen öffnen den Raum zur Rheinseite und schaffen einen fließenden Übergang zum weitläufigen Balkon.
Dieser erstreckt sich über eine Fläche von rund 48 m² und bietet viel Platz, um die Aussicht auf den Rhein und die umliegenden Weinberge zu genießen. Besonders wichtig war den Bauleuten das transparente Glasgeländer. Es ermöglicht auch im Sitzen einen weitgehend ungehinderten Blick auf die Landschaft und verleiht der Fassade eine leichte, moderne Anmutung.
Die separate Küche ist unmittelbar an den Wohn- und Essbereich angebunden. Ein zusätzliches Zimmer kann als Arbeits- oder Gästezimmer genutzt werden. Ergänzt wird die Etage durch ein Gäste-WC und einen Abstellraum.
Private Rückzugsräume im Dachgeschoss
Im Dachgeschoss stehen rund 82 m² Wohnfläche zur Verfügung. Neben dem Schlafzimmer und einer Ankleide befindet sich hier ein großzügiger Bad- und Wellnessbereich mit rund 24 m² Grundfläche. Zwei weitere Zimmer bieten Platz für individuelle Nutzungen, beispielsweise als Arbeits- oder Gästezimmer.
Auch die äußere Gestaltung greift den Wunsch nach einer klaren, zeitlosen Architektur auf. Die weiße Fassade, das anthrazitfarbene Satteldach mit 30 Grad Neigung und die großzügigen Fensterflächen prägen das Erscheinungsbild. Das Glasgeländer des Balkons unterstreicht die horizontale Gliederung des Hauses.
Für Holger Linke zeigt das Projekt, worauf es bei der individuellen Fertighausplanung ankommt: „Ein Grundstück mit Gefälle erfordert andere Lösungen als eine ebene Fläche. Gleichzeitig entstehen dadurch Möglichkeiten, die sich bei einem Standardgrundriss kaum ergeben würden. Bei ‚Belvido‘ konnten wir den Zugang über das Untergeschoss, die offene Wohnebene mit Aussicht und die komfortable Erschließung zu einem schlüssigen Gesamtkonzept verbinden. Genau darin liegt der Mehrwert einer Planung, die konsequent vom Grundstück und den Wünschen der Bauleute ausgeht.“
(Die Bildrechte liegen bei dem Verfasser der Mitteilung.)
Wohnen mit Rheinblick: Fingerhut Haus macht Hanglage zum Gestaltungsvorteil