Wie wichtig Vertrauen in professionellen Beraterbeziehungen ist, zeigt die „Vanguard Beratungsstudie 2026“. Dafür wurden Anfang dieses Jahres mehr als 1.000 beratene Anlegerinnen und Anleger befragt. Für 92 Prozent der Befragten ist Vertrauen entscheidend für ihre Zufriedenheit mit dem Berater. Als wichtigste Eigenschaften, die Vertrauen schaffen, wurden Engagement, Fachkompetenz und Integrität genannt. Bemerkenswert ist dabei, dass nicht allein das fachliche Ergebnis zählt. Die Kunden erwarten ebenso, dass ihr Gegenüber ihre Ziele versteht, verständlich kommuniziert und ihre Interessen ernst nimmt. Die Studie bezieht sich zwar auf die Finanzberatung, zeigt aber einen allgemeinen Grundsatz: Wer sensible Themen und schwierige, anstehende Entscheidungen teilt, braucht Vertrauen. „Auch in der Rolle als externer Sparringspartner geht es zunächst um Vertrauensaufbau. Nur so wird eine unabhängige Aussensicht akzeptiert, die dabei hilft, Komplexes nicht kleinteilig, sondern wieder als Ganzes zu erfassen“, sagt Dr. Heidi Z’graggen, Kommunikationsexpertin der Zentralschweizer Unternehmensberatung URimpuls.
Als vertraulicher Sparringspartner begleitet URimpuls Unternehmer und Führungskräfte aus Wirtschaft, Gesellschaft und öffentlicher Verwaltung. Oft genügt Dr. Heidi Z’graggen und ihrem Geschäftspartner Bruno Dobler bereits ein erstes Orientierungsgespräch, um eine komplexe Situation neu einzuordnen und Klarheit über die nächsten Schritte zu gewinnen. Wie wichtig das sein kann, zeigte sich kürzlich bei einem Unternehmer, der vor einer weitreichenden Entscheidung stand. Die Fakten lagen auf dem Tisch, verschiedene Optionen waren bekannt. Doch er kam zu keiner Entscheidung. Einzelne Fragen bekamen während der Ereignisse immer mehr Gewicht, andere Zusammenhänge dagegen gerieten aus dem Blick, bis der rote Faden verloren gegangen war. URimpuls nahm sich Zeit zuzuhören, stellte gezielte Fragen und brachte schließlich eine unabhängige Aussensicht ein. „Immerhin geht es auch darum, unter Druck bessere Entscheidungen zu fällen und Unternehmenskrisen sowie eventuelle Konflikte zu lösen. Deshalb ist das Einholen einer Zweitmeinung in solchen Situationen oft schon eine konkrete Hilfe“, hebt der Fachmann für Krisen, Bruno Dobler, hervor.
Eine schlussendlich tragfähige Entscheidung entstand nicht dadurch, dass URimpuls dem Unternehmer einen Weg vorgab. Vielmehr gewann der Unternehmer durch die unabhängige Perspektive wieder eine klare Orientierung und konnte seinen nächsten Schritt selbst erkennen. Dieser Fall zeigt, wie wichtig eine Zweitmeinung bei schwierigen Führungsentscheidungen sein kann. „Ein guter Sparringspartner nimmt einem Menschen in Verantwortung die Entscheidung nicht ab. Denn nicht immer braucht es einen neuen Weg. Oft braucht es aber jemanden, der dabei hilft, den eigenen Weg wiederzuerkennen und das Vertrauen in die eigene Entscheidungsfähigkeit zurückzugewinnen“, so die renommierte Expertin Dr. Heidi Z’graggen.
(Bildquelle: Urimpuls / Foto: Valentin Luthiger)
Beratung im digitalen Zeitalter: Vertrauen bleibt die härteste Währung