Zürich, 1. Oktober 2026 – Private Lernfahrten sind ein wichtiger Bestandteil der Fahrausbildung in der Schweiz. Viele Fahrschülerinnen und Fahrschüler verbringen zahlreiche Stunden mit den Eltern, dem Partner oder einer anderen Begleitperson im Auto. Doch dabei stellt sich häufig eine entscheidende Frage: Was sollen wir eigentlich üben – und wie machen wir es richtig?
Genau hier setzt das neue Online-Fahrcoaching FahrschulCoach.ch an. Der erfahrene Zürcher Fahrlehrer und Ausbilder Ivan Mikulic hat das schweizweit verfügbare Coaching-Angebot entwickelt, um Fahrschüler und ihre privaten Begleitpersonen gezielt bei der Vorbereitung auf die praktische Autoprüfung zu unterstützen.
Das Konzept verbindet professionelle Fahrstunden, private Lernfahrten und theoretisches Verständnis zu einer möglichst effizienten Fahrausbildung. FahrschulCoach ersetzt dabei bewusst keine Fahrschule und keine praktische Fahrstunde. Vielmehr sollen Fahrschüler das, was sie bei ihrer Fahrlehrerin oder ihrem Fahrlehrer gelernt haben, anschliessend privat korrekt üben, festigen und automatisieren können.
Private Lernfahrten sind wertvoll – wenn richtig geübt wirdDass begleitete Lernfahrten einen wichtigen Beitrag zur Fahrausbildung leisten können, wird inzwischen auch durch aktuelle Erkenntnisse des Bundes gestützt. Das Bundesamt für Strassen ASTRA berichtete im April 2026, dass sich die einjährige Phase des begleiteten Fahrens positiv auf die Verkehrssicherheit ausgewirkt hat. Gleichzeitig ist die Erfolgsquote bei der praktischen Führerprüfung gestiegen.
Wer den Lernfahrausweis für Personenwagen vor dem 20. Geburtstag erwirbt, muss in der Schweiz grundsätzlich eine zwölfmonatige Lernphase absolvieren. Dadurch entstehen viele Möglichkeiten für private Lernfahrten.
Doch viele Kilometer allein garantieren noch keine gute Ausbildung.
«Ich erlebe seit vielen Jahren immer wieder das Gleiche», erklärt Ivan Mikulic, dipl. Fahrlehrer und Gründer von FahrschulCoach.ch. «Die Fahrschüler kommen in die Fahrstunde, lernen etwas Neues und fahren danach mehrere Stunden mit den Eltern. Beim nächsten Termin stellen wir manchmal fest, dass zwar viel gefahren wurde, aber nicht unbedingt das Richtige geübt wurde. Genau diese Lücke möchte ich mit FahrschulCoach schliessen.»
Eltern wollen helfen – kennen aber nicht immer die heutigen PrüfungsanforderungenViele Eltern und private Begleitpersonen verfügen über jahrzehntelange Fahrpraxis. Sie können ihren Kindern dadurch wertvolle Routine vermitteln.
Langjährige Fahrerfahrung bedeutet jedoch nicht automatisch, dass eine Begleitperson weiss, wie eine Situation heute an einer Schweizer Fahrprüfung beurteilt wird.
Wann braucht es einen Schulterblick? Wie wird korrekt eingespurt? Worauf kommt es im Kreisverkehr an? Wie muss die Blicktechnik aussehen? Wie verhält man sich gegenüber Velos, E-Bikes, Fussgängern oder Trams? Wie fährt man korrekt auf die Autobahn? Welche Fahrerassistenzsysteme muss ein Fahrschüler kennen?
Genau solche Fragen führen während privater Lernfahrten regelmässig zu Unsicherheiten – und manchmal auch zu Diskussionen zwischen Fahrschülern und Eltern.
«Der Klassiker ist: ‹Mein Vater sagt, man macht das so› oder ‹Meine Mutter hat gesagt, ich müsse dort nicht schauen›», sagt Mikulic. «Meistens wollen alle Beteiligten das Richtige. Es fehlt einfach eine gemeinsame fachliche Grundlage.»
Mit FahrschulCoach.ch erhalten Fahrschüler und Begleitpersonen deshalb die Möglichkeit, solche Fragen gemeinsam mit einer Fachperson zu klären.
120 Minuten persönliches Fahrcoaching statt allgemeiner VideokursFahrschulCoach ist kein vorproduzierter Onlinekurs. Das Coaching findet persönlich und online statt und orientiert sich an der individuellen Fahrausbildung des jeweiligen Fahrschülers.
Vor dem Termin werden bereits wichtige Informationen zum aktuellen Ausbildungsstand erfasst. Im Coaching können anschliessend beispielsweise Themen wie Blicktechnik, Einspuren, Abbiegen, Kreisverkehr, Rechtsvortritt, Geschwindigkeit, Abstand, Spurwahl, Autobahn, Parkieren, Rückwärtsfahren, Fahrzeugbedienung oder typische Prüfungssituationen behandelt werden.
Auch aktuelle Fahrerassistenzsysteme wie Geschwindigkeitsassistenten, Verkehrszeichenerkennung, Spurhalteassistenten, Notbremsassistenten, Abstandssysteme oder Totwinkelwarnungen können Bestandteil des Coachings sein.
Im Zentrum steht dabei nicht die Menge des vermittelten Stoffes.
Entscheidend ist die Frage:
Was braucht dieser Fahrschüler jetzt konkret für seine weitere Ausbildung und für seine nächsten privaten Lernfahrten?
Das persönliche Online-Coaching dauert 120 Minuten. Neben dem Fahrschüler können bis zu zwei private Begleitpersonen ohne zusätzliche Kosten teilnehmen. Anschliessend erhalten die Teilnehmenden eine Zusammenfassung mit den wichtigsten Informationen.
Fahrstunden sparen – aber nicht an der Fahrausbildung sparenEin wichtiger Aspekt des neuen Angebots ist die bessere Verzahnung von professionellen Fahrstunden und privatem Üben.
Ivan Mikulic warnt gleichzeitig vor der Vorstellung, eine professionelle Fahrausbildung könne einfach durch private Lernfahrten oder ein Online-Coaching ersetzt werden.
«Autofahren lernt man nicht vor einem Bildschirm. Ein guter Fahrlehrer muss das Fahrverhalten im Fahrzeug beobachten, korrigieren und weiterentwickeln können. Deshalb sind professionelle Fahrstunden unverzichtbar», betont Mikulic.
Das Ziel von FahrschulCoach sei deshalb ausdrücklich nicht, möglichst wenig Fahrunterricht zu nehmen.
Vielmehr gehe es darum, jede bezahlte Fahrstunde möglichst sinnvoll einzusetzen.
Ein einfaches Beispiel: In einer professionellen Fahrstunde wird das korrekte Einspuren erklärt und praktisch trainiert. Bei den anschliessenden privaten Lernfahrten wird genau dieses Thema gezielt wiederholt. Beim nächsten Termin kann der Fahrlehrer den Fortschritt überprüfen und mit dem nächsten Ausbildungsschritt beginnen.
So ergänzen sich Fahrstunden und private Lernfahrten, statt nebeneinander herzulaufen.
«Mein Grundsatz war schon immer: so wenig Fahrstunden wie möglich, aber so viele wie nötig», sagt Mikulic. «Wenn jemand etwas privat sauber üben und festigen kann, ist das hervorragend. Aber zuerst muss klar sein, was und wie geübt werden soll.»
Von mehr als 20 Jahren Erfahrung in der Fahrausbildung profitierenHinter FahrschulCoach steht mit Ivan Mikulic ein langjähriger Fachmann für Fahrausbildung und Erwachsenenbildung.
Mikulic arbeitet seit 2002 als diplomierter Fahrlehrer. Neben seiner Tätigkeit als Fahrlehrer verfügt er über Weiterbildungen im Bereich Verkehrssicherheit, ist Eco-Drive-Trainer und Ausbilder mit SVEB-Zertifikat. Zudem war er als Ausbildner bei der Eisenbahn tätig.
Gemeinsam mit Marina Mikulic betreibt er die Mikulic Fahrschule Zürich, wo seit vielen Jahren Fahrschülerinnen und Fahrschüler auf die praktische Autoprüfung vorbereitet werden.
Gerade aus dieser täglichen Praxis entstand die Idee für das neue schweizweite Angebot.
«Ich wollte kein theoretisches Produkt entwickeln, das mit der Realität im Fahrschulauto wenig zu tun hat», erklärt Mikulic. «FahrschulCoach ist aus Fragen entstanden, die mir Fahrschüler und Eltern tatsächlich jede Woche stellen.»
Das Coaching ist in der ganzen Schweiz verfügbarWährend klassische Fahrstunden immer regional stattfinden, kann das persönliche Coaching online unabhängig vom Wohnort durchgeführt werden.
Damit richtet sich FahrschulCoach Schweiz an Fahrschüler und Begleitpersonen aus Zürich genauso wie aus Bern, Basel, Luzern, St. Gallen, Winterthur, Aarau oder anderen Regionen der Schweiz.
Das Coaching kann insbesondere sinnvoll sein, wenn Fahrschüler regelmässig privat üben, Eltern nicht genau wissen, welche Themen trainiert werden sollen, die praktische Fahrprüfung näher rückt, Unsicherheiten bei Verkehrsregeln bestehen oder bereits eine praktische Prüfung nicht bestanden wurde.
Auch wer sich mit seiner Begleitperson über bestimmte Verkehrssituationen regelmässig uneinig ist, kann konkrete Fragen mitbringen.
Der VKU bleibt ein zentraler Bestandteil einer guten FahrausbildungNeben professionellen Fahrstunden und gezielten privaten Lernfahrten spielt auch der Verkehrskundekurs VKU eine entscheidende Rolle.
Der VKU soll angehenden Fahrerinnen und Fahrern nicht lediglich Regeln vermitteln, sondern insbesondere dabei helfen, Verkehrssituationen frühzeitig zu erkennen, Gefahren einzuschätzen und ein vorausschauendes Fahrverhalten zu entwickeln.
Ab 1. Januar 2027 erhält der Verkehrskundekurs in der Schweiz noch mehr Gewicht: Der VKU muss neu bereits vor der Theorieprüfung absolviert werden. Zudem werden Fahrerassistenz- und Automatisierungssysteme ausdrücklich Bestandteil der Ausbildung.
Damit sollen Erkenntnisse aus dem Verkehrskundeunterricht bereits ab der ersten Lernfahrt angewendet werden können.
Für Ivan Mikulic passen professionelle Fahrstunden, ein hochwertiger VKU und strukturierte private Lernfahrtendeshalb unmittelbar zusammen.
«Im VKU lernen Fahrschüler zu verstehen, warum bestimmte Gefahren entstehen. In der Fahrstunde zeigen wir, wie man sich praktisch richtig verhält. Und bei der privaten Lernfahrt wird das Gelernte wiederholt und gefestigt. Wenn diese drei Bereiche zusammenspielen, entsteht eine wirklich gute Fahrausbildung.»
Moderne Fahrzeuge verändern auch die FahrprüfungEin weiterer Schwerpunkt von FahrschulCoach sind Fahrerassistenzsysteme.
Moderne Fahrzeuge übernehmen immer mehr unterstützende Funktionen. Gleichzeitig bleibt die Verantwortung beim Fahrer. Fahrschüler müssen deshalb nicht nur wissen, wie ein System aktiviert wird, sondern auch verstehen, was es kann, wo seine Grenzen liegen und welche Aufgaben weiterhin selbstständig ausgeführt werden müssen.
Für viele Eltern ist dies eine zusätzliche Herausforderung: Das Fahrzeug, in dem sie vor 20 oder 30 Jahren ihre eigene Fahrprüfung absolviert haben, hat mit einem heutigen Fahrzeug technisch nur noch begrenzt etwas gemeinsam.
Auch deshalb sieht Mikulic einen wachsenden Bedarf für eine fachliche Begleitung privater Lernfahrten.
Eine neue Schnittstelle zwischen Fahrschule und privatem ÜbenFahrschulCoach.ch versteht sich damit nicht als Konkurrenz zu Fahrschulen, sondern als Ergänzung zur professionellen Fahrausbildung in der Schweiz.
Wenn sich während des Coachings zeigt, dass ein bestimmtes Thema nicht privat, sondern zwingend praktisch mit einer Fahrlehrerin oder einem Fahrlehrer trainiert werden sollte, wird dies auch entsprechend empfohlen.
Denn das langfristige Ziel ist nicht eine möglichst schnelle Anmeldung zur Autoprüfung, sondern ein Fahrschüler, der ein Fahrzeug sicher, selbstständig, vorausschauend und regelkonform durch den Verkehr führen kann.
«Eine bestandene Autoprüfung ist wichtig», sagt Ivan Mikulic. «Noch wichtiger ist aber, dass jemand danach alleine sicher unterwegs sein kann. Wenn wir Fahrstunden, VKU und private Lernfahrten intelligent miteinander verbinden, profitieren am Ende alle.»
Über FahrschulCoach.chFahrschulCoach.ch ist ein schweizweit verfügbares persönliches Online-Coaching für Fahrschülerinnen und Fahrschüler sowie deren Eltern und private Begleitpersonen. Im Mittelpunkt stehen strukturierte private Lernfahrten, Anforderungen der praktischen Autoprüfung, Verkehrsregeln, Fahrerassistenzsysteme und individuelle Trainingsschwerpunkte.
Das Coaching dauert 120 Minuten und kann gemeinsam mit bis zu zwei privaten Begleitpersonen besucht werden.
Gegründet wurde das Angebot vom diplomierten Fahrlehrer und Ausbilder Ivan Mikulic, der seit 2002 in der Fahrausbildung tätig ist.
Weitere Informationen: FahrschulCoach.ch
(Die Bildrechte liegen bei dem Verfasser der Mitteilung.)
Neues Online-Fahrcoaching macht private Lernfahrten in der Schweiz gezielter und effizienter