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Losgröße 1 effizient planen und steuern: Kettec setzt auf MES von Sack EDV-Systeme

• Sack EDV-Systeme GmbH • 3 Min. Lesezeit
Kettec fertigt häufig nach Muster und ab Losgröße 1
Kettec fertigt häufig nach Muster und ab Losgröße 1
Schwäbisch Hall, 7. Oktober 2026 – Einzelteile nach Muster, kundenspezifische Sonderlösungen und Kleinserien bis 50 Stück: Die Fertigung der Kettec GmbH ist von hoher Variantenvielfalt und kleinen Losgrößen geprägt. Um Aufträge, Termine und Maschinenkapazitäten durchgängig digital zu planen und dabei den aktuellen Fertigungsfortschritt im Blick zu behalten, setzt der Spezialist für Antriebstechnik und Maschinenbau proMExS von Sack EDV-Systeme ein.

Die Kettec GmbH aus Mönchengladbach fertigt Verzahnungsteile und Ketten für Industrie und Handel – sowohl Standardprodukte als auch kundenspezifische Sonderlösungen. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Automatisierungstechnik mit Produkten der Lineartechnik sowie Linien- und Flächenportalen und kartesischer Robotik.

Im Kerngeschäft Verzahnungstechnik fertigt Kettec häufig nach Muster und ab Losgröße 1. Gleichzeitig gilt es, die Maschinenkapazitäten effizient zu nutzen, zum Beispiel durch Mehrmaschinenbedienung und teilweise über Nacht laufende Fertigungsprozesse. Dafür muss transparent sein, was wann gefertigt werden kann und wie weit laufende Aufträge tatsächlich sind.

Die Produktionsplanung erfolgte bisher weitgehend über Excel-Tabellen. Für eine umfassende digitale und vorausschauende Planung suchte Kettec daher nach einer spezialisierten Lösung. Die bestehende Lexware-Warenwirtschaft sollte erhalten bleiben, bot jedoch keine PPS-Funktionalitäten. Ein neues ERP-System hätte einen entsprechend großen Umstellungsaufwand bedeutet.

„Wir brauchten eine spezialisierte Lösung, um unsere Produktion vorausschauend zu planen und die Prozesse in der Fertigung besser abzubilden. Dafür wollten wir aber nicht zwangsläufig unsere komplette IT-Landschaft umstellen“, erklärt Frank Heinrichs, Geschäftsführer der Kettec GmbH. „proMExS bot uns die Möglichkeit, beides miteinander zu verbinden.“

Aufträge und Kapazitäten präzise einplanen
Mit proMExS hat Kettec ein Manufacturing Execution System eingeführt, das die benötigten PPS-Funktionen mit APS (Advanced Planning and Scheduling) für die Produktionsfeinplanung verbindet. Die Software übernimmt hier die Vor- und Nachkalkulation sowie die Erstellung von Arbeitsplänen und Fertigungsaufträgen. Auf Basis der Aufträge und Kapazitäten lassen sich Fertigungsabläufe terminieren und Maschinen entsprechend einplanen.

Über die Betriebsdatenerfassung fließen Rückmeldungen aus der Fertigung in das System ein. So ist nachvollziehbar, wie weit ein Auftrag fortgeschritten ist und wo sich die zugehörigen Teile befinden. Die Informationen stehen zugleich für die weitere Termin- und Kapazitätsplanung zur Verfügung.

„Gerade bei vielen unterschiedlichen Fertigungsaufträgen brauchen Unternehmen Transparenz darüber, was aktuell in der Produktion passiert und welche Kapazitäten zur Verfügung stehen“, erklärt Tilmann Sack, Geschäftsführer der Sack EDV-Systeme GmbH. „Mit proMExS verbinden wir Produktionsplanung und Fertigungsrückmeldung auf einer gemeinsamen Datenbasis.“

Bestehende Warenwirtschaft mit MES verbunden
Sack EDV-Systeme entwickelte eine Schnittstelle zur bestehenden Lexware-Warenwirtschaft. Adress- und Artikeldaten werden aus Lexware übernommen, während die produktionsspezifischen Prozesse in proMExS abgebildet werden.

Die Implementierung erfolgte kurzfristig und im laufenden Betrieb. Seitdem tauschen die Systeme ihre Daten kontinuierlich aus. Separate Zwischenlösungen sind nicht mehr erforderlich und die zuvor für die Produktionsplanung benötigten Excel-Tabellen konnte Kettec nach und nach auslaufen lassen.

„Die Schnittstelle wurde einmal programmiert und seitdem findet ein ständiger Datenaustausch statt“, sagt Frank Heinrichs. „Damit haben wir heute eine durchgängige Lösung, ohne unsere komplette Systemlandschaft neu aufstellen zu müssen.“

Spielraum für weitere Digitalisierung
Aktuell nutzt Kettec noch nicht den gesamten Funktionsumfang von proMExS. Perspektivisch kann das Unternehmen weitere Funktionen des Manufacturing Execution Systems in seine Abläufe einbeziehen und die Digitalisierung seiner Produktionsprozesse schrittweise ausbauen, ohne dafür erneut eine neue Systemlösung einführen zu müssen.

„Die Produktionswelt wird schneller, komplexer und digitaler. Und damit verändern sich auch die Anforderungen an Planung und Steuerung“, sagt Heinrichs. „Mit proMExS haben wir eine Lösung, die uns dafür noch viel Spielraum bietet. Wir können uns gut vorstellen, den Funktionsumfang noch stärker zu nutzen.“

(Die Bildrechte liegen bei dem Verfasser der Mitteilung.)
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