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abresa: SAP-HCM-Komplexität wird bei der Einführung von SuccessFactors häufig unterschätzt

• abresa GmbH • 2 Min. Lesezeit
Autorin Anke Schönwald
Autorin Anke Schönwald
Schwalbach, 27. Oktober 2026 – Unternehmen, die SAP SuccessFactors Employee Central (SFEC) einführen, stehen häufig vor einer größeren Herausforderung als zunächst angenommen. Nicht die Einführung der Cloud-Lösung allein entscheidet über den Projekterfolg, sondern vor allem die sichere Integration in über Jahre gewachsene SAP-HCM-Landschaften. Nach Erfahrung des SAP-HR-Beratungshauses abresa wird die Komplexität bestehender HCM-Strukturen in Transformationsprojekten häufig erst im Projektverlauf vollständig sichtbar.

Individuelle Infotypen, kundeneigene Reports, Tariflogiken, Zeitwirtschaft und historisch gewachsene Organisationsstrukturen machen bestehende SAP-HCM-Systeme zu hochgradig individuellen Systemlandschaften. Mit Employee Central verändert sich gleichzeitig die Architektur grundlegend: Die Stammdaten werden künftig in der Cloud geführt und für nachgelagerte Prozesse an SAP HCM übergeben, insbesondere die Entgeltabrechnung.

„Die entscheidende Frage ist deshalb nicht nur, wie Employee Central eingeführt wird, sondern was eine Veränderung an welcher Stelle für Payroll, Zeitwirtschaft und Compliance bedeutet“, sagt Anke Schönwald von der abresa GmbH. „Dafür braucht es sowohl technisches SAP- und SuccessFactors-Know-how als auch ein tiefes Verständnis der HR- und Abrechnungsprozesse.“

Erfahrungen aus der Praxis

Aus der Projektpraxis zeigt sich beispielsweise, dass bestehende Organisationsstrukturen teilweise bereits vor der eigentlichen Einführung bereinigt werden müssen. Auch kundeneigene Logiken, Tarifregelungen oder Erweiterungen müssen identifiziert und daraufhin geprüft werden, wie sie künftig in der hybriden HR-Architektur abgebildet werden.

Besonders sensibel ist die Verzahnung mit Zeitwirtschaft und Payroll. Abwesenheiten, Zeitkontingente oder veränderte Zeitwirtschaftsprozesse können unmittelbar auf die Entgeltabrechnung wirken. Entsprechend müssen bestehende Prüf- und Berechnungslogiken in die Transformation einbezogen werden.

Für abresa liegt darin eine zentrale Voraussetzung erfolgreicher HR-Transformationen. Cloud- und HCM-Kompetenz dürfen nicht getrennt betrachtet werden. Gefragt sind Beraterinnen und Berater, die sowohl moderne SuccessFactors-Lösungen als auch gewachsene SAP-HCM-, Payroll- und Zeitwirtschaftsprozesse beherrschen und deren Abhängigkeiten beurteilen können. Diese Verbindung aus technischer Expertise, langjähriger HCM-Erfahrung und tiefem Prozessverständnis ist entscheidend, um Risiken für Payroll, Compliance und Revisionssicherheit zu vermeiden.

Fachbeitrag in LOHN+GEHALT erschienen

Anke Schönwald vertieft das Thema in ihrem Fachbeitrag „Warum moderne Cloud-HR-Prozesse ohne tiefes HCM-Know-how scheitern können“, der in der LOHN+GEHALT, Ausgabe 5/2026, erschienen ist. Darin zeigt sie anhand konkreter Herausforderungen, worauf Unternehmen bei der Einführung von SAP SuccessFactors Employee Central in bestehenden SAP-HCM-Landschaften achten sollten

(Die Bildrechte liegen bei dem Verfasser der Mitteilung.)
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