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Immobilie in Italien: Die wahren Kosten hinter dem Preisschild

• Italica e. K. • 2 Min. Lesezeit
Ein Steinhaus mit Terrasse für den Preis einer Stadtwohnung in Deutschland: Solche Inserate wecken schnell Begehrlichkeiten. Was in der Anzeige fehlt, ist die zweite Zahl, die am Ende mindestens genauso zählt. Käufer, die nur auf den Kaufpreis schauen, rechnen oft zu knapp und merken es meist erst nach der Unterschrift.

Der Notartermin ist nicht das Ende der Rechnung

Schon beim Kauf wird es teurer als der Preis im Exposé. Erwerbssteuern, Notarhonorar, Maklerprovision und Gebühren für Register und Kataster kommen obendrauf. Welche Steuer genau fällig wird, hängt davon ab, ob die Immobilie der Hauptwohnsitz werden soll oder ein Ferienhaus, und ob der Verkäufer eine Privatperson oder ein Bauträger ist. Wer hier unsauber plant, kann bei sonst identischem Objekt eine deutlich andere Summe zahlen.

Seriöse Berater empfehlen, die Nebenkosten bei der Finanzierung von Anfang an mitzudenken, statt sie aus dem Ersparten zu schultern. Konkrete Zahlen gibt es nur im Einzelfall, am besten von einem Notar oder einer Steuerberaterin vor Ort.


Was ein Haus im Jahr kostet

Danach beginnt der Alltag mit seinen wiederkehrenden Posten: Grundsteuer, Müllgebühren, Strom, Wasser, Versicherung. Wer nicht ständig vor Ort ist, braucht zusätzlich jemanden, der Garten, Pool und Dach im Blick behält. Das ist keine Luxusfrage, sondern Schadensprävention. Ein undichtes Dach, das im Herbst unbemerkt bleibt, wird im Frühjahr zum Kostenfaktor.

Dazu kommt der Charakter alter Häuser. Dicke Natursteinmauern, Holzbalken und Terrakottaböden sehen wunderbar aus, verlangen aber Pflege. Feuchtigkeit, veraltete Leitungen und eine schwache Dämmung sind typische Posten, die bei der Besichtigung im sonnigen Juni gern übersehen werden. Ein technisches Gutachten vor dem Kauf kostet etwas, kann aber ein Vielfaches sparen.

Fünf Fragen, bevor man unterschreibt:

- Wofür ist das Haus gedacht? Hauptwohnsitz, Ferienhaus oder Mischnutzung verändern Steuern und Folgekosten.
- Was verrät das Gutachten? Dach, Elektrik, Feuchtigkeit und Heizung gehören vorab auf den Prüfstand.
- Stimmen die Papiere? Katasterdaten, Baugenehmigungen und Nutzungsart müssen zusammenpassen.
- Wer schaut nach dem Haus? Eine verlässliche Person vor Ort ist Gold wert.
- Wie groß ist die Reserve? Ein jährlicher Puffer für Reparaturen verhindert Stress.

Orientierung bei der Objektsuche

Wer sich ein Bild vom Angebot machen möchte, findet bei ItalicaHomes Häuser und Wohnungen in unterschiedlichen Regionen Italiens: https://www.italicahomes.com/de/properties
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