Der Dienstleister Vebego hat sein Recruiting für das Facility Management digitalisiert und die Software Recruitee eingeführt. Damit verkürzt das Unternehmen die Reaktionszeiten auf eingehende Bewerbungen und baut interne bürokratische Hürden ab. Dies erleichtert Bewerbenden den Einstieg in die Branche und stärkt die Voraussetzungen für eine verlässliche Personalbesetzung bei Auftraggebern
Da traditionelle Einstellungsverfahren oft an bürokratischen Hürden scheitern, verzichtet Vebego beim ersten Kontakt vollständig auf einen Lebenslauf und ein Anschreiben. Interessenten bewerben sich stattdessen mobil, bei passenden offenen Stellen erfolgt der Einstieg direkt über WhatsApp. Anstelle einer manuellen Bearbeitung unterstützen Qualifizierungsfragen den Auswahlprozess. Die finale Entscheidung über eine Absage wird weiterhin von einem Menschen getroffen und nicht von einer Automatisierung.
Das System fungiert als zentrale Plattform für den gesamten Bewerbungsablauf und deckt unterschiedliche Berufsgruppen ab. Den größten Anteil machen operative und standortnahe Rollen aus, darunter Reinigungskräfte, Servicekräfte und Objektleitungen. Die Software verarbeitet zudem die Profile von technischen Fachkräften, kaufmännischen Angestellten, Vertriebspersonal, Führungskräften und Quereinsteigern. Recruiting-Teams und Fachbereiche arbeiten nun in demselben System, was den Abstimmungsaufwand reduziert und Medienbrüche minimiert. Führungskräfte bearbeiten die Kandidatenprofile direkt auf ihren mobilen Endgeräten.
Zentrale Bewerbereingänge sowie automatisierte Nachrichten und Terminerinnerungen beschleunigen den Austausch mit den Kandidaten. Automatisierte Schnittstellen spielen die Stellenanzeigen auf verschiedenen Plattformen aus, woraufhin die Software eingehende Bewerbungen direkt dem korrekten Jobprofil zuordnet. Standortbezogene Talentpools bündeln die Kontakte für zukünftige Stellenbesetzungen. Die Kommunikation mit den Bewerbern wird dabei lückenlos und zentral dokumentiert.
Die Software bietet dem Unternehmen Auswertungsmöglichkeiten durch ein Echtzeit-Reporting. Prozesszeiten, Bewerbungsquellen, Konversionsraten und tatsächliche Einstellungen lassen sich zentral analysieren. Im B2B-Umfeld trägt eine gefüllte Personal-Pipeline dazu bei, offene Positionen schneller zu besetzen und das Risiko personeller Engpässe beim Auftraggeber zu reduzieren. „Digitales Recruiting ist für uns kein Selbstzweck. Indem wir schneller mit geeigneten Bewerbenden in Kontakt kommen und Besetzungsprozesse transparenter steuern, schaffen wir bessere Voraussetzungen für stabile Teams und eine verlässliche Leistungserbringung bei unseren Auftraggebern“, erklärt Sylke Sergel, Chief People & Culture Officer bei Vebego in Deutschland. Damit schafft Vebego wichtige organisatorische Voraussetzungen für eine kontinuierliche und zuverlässige Leistungserbringung im Facility Management.
(Bildquelle: Vebego)
Vebego digitalisiert Recruiting im Facility Management